Alcúdia

Alcúdia – Die älteste Stadt Mallorcas

Nicht nur die Hauptstadt Palma sowie die schöne Ostküste sind beliebte und sehenswerte Touristenziele auf Mallorca. Auch der Norden der Insel, allen voran der Ort und die gleichnamige Gemeinde Alcúdia, wissen seine Besucher besonders landschaftlich und historisch zu beeindrucken. Alcúdia liegt rund 50 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Palma de Mallorca und dessen Flughafen. Die Autobahn 13 führt direkt von Palma in die Gemeinde Alcúdia.

Der Ort Alcúdia befindet sich am Fuße einer Bergkette auf einer Art Halbinsel zwischen den Buchten von Alcúdia und Pollenca. Dank dieser Lage bietet sich von vielen Punkten aus ein einzigartiger Ausblick zu beinahe allen Seiten.

Alcúdia
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Alcúdia unterteilt sich offiziell in die Orte Alcúdia, Port d‘Alcúdia (den Hafen von Alcúdia) sowie Platja de Alcúdia (den Strand von Alcúdia). Die verschiedenen Ortsteile gehen allerdings direkt ineinander über.

Die südöstlich angrenzende Bucht von Alcúdia zieht sich über rund 25 Kilometer entlang vieler kleiner, touristisch geprägter Strandorte wie Can Picafort oder Sa Colónia. Die nordöstlich gelegene Bucht von Pollenca verläuft über Port de Pollenca bis hinauf auf das Cap de Formentor, den nördlichsten Punkt Mallorcas.

Durch die rundherum bergige Landschaft ist das Gebiet um Alcúdia besonders beliebt unter Wanderern und Radfahrern, doch auch die Strände und Häfen der Orte haben ihre landschaftlichen und touristischen Reize.

Die wohl beliebteste und ansehnlichste Wanderroute führt auf das Cap des Pinar direkt hinter Alcúdia. Von den dort gelegenen Erhöhungen bieten sich atemberaubende Panoramaaussichten auf das gegenüberliegende Cap de Formentor und die Buchten rund um die Halbinsel. Für schwindelfreie Besucher ein absolutes Muss!

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Im Ort selbst ist der Hafen von Alcúdia mit einer großen Anlegestelle für Sportboote und Yachten ein beliebter Platz für Touristen. In den Buchten tummeln sich Surfer, Segler und Motorboote, während es sich in den Cafes und Bars auf dem Festland im angenehmen Wind des Mittelmeers entspannen lässt.

Port d’Alcudia ist dabei der touristisch geprägte Teil des Gebietes. Zahlreiche Hotels in Strand- und Hafennähe sowie eine Bucht mit sehr flach und langsam abfallendem Wasser locken besonders Touristen mit kleinen Kindern an. Der historische Stadtkern von Alcudia hingegen erscheint in einem komplett anderen Licht. Die älteste Stadt der Insel besitzt bis heute einen Großteil seiner Stadtmauern und begrüßt seine Besucher auf nahezu allen Seiten durch große, mittelalterliche Tore. In diese Mauern eingelassen findet sich auch eines der spektakulärsten Bauwerke der Insel, die Sant Jaume Kirche.

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Mit Einbruch der Dunkelheit zieht es die Besucher in der Regel wieder in den touristisch geprägten Port d’Alcúdia. Zahlreiche Bars und Diskotheken finden sich in der Nähe der verschiedenen Hotelbauten. Wie für südländische Gebiete üblich, füllen sich die Clubs jedoch später, als wir es in Deutschland gewohnt sind. Vor 1 Uhr befindet sich die Mehrzahl der Einheimischen und auch vieler Touristen noch in den diversen Restaurants oder Bars. Die größte und bekannteste Diskothek ist das sehr stilvoll eingerichtete Menta. Die relativ große Location verfügt über zahlreiche Bars und auch gemütliche Ecken sowie eine schön hergerichtete Terrasse. Vor 2 oder halb 3 wird es hier, auch aufgrund der großen Fläche, allerdings kaum voll, wodurch die Stimmung ein wenig auf der Strecke bleibt. Erst zu wirklich später Stunde wandelt sich das Menta von einer großen, gemütlichen Bar zu einem gut gefüllten Club. Eine Alternative ist auch das Bells, eine weitere, wesentlich kleinere Diskothek im Hafenzentrum Alcúdias, die jedoch in der Regel sehr gut besucht ist und das fehlende Ambiente mit einzigartiger Stimmung wieder wettmacht.

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Alcúdia ist für Touristen auf Mallorca in jedem Fall einen Besuch, wenn nicht sogar einen ganzen Urlaub wert. Landschaftlich ist der Norden mit Sicherheit der schönste und sehenswerteste Teil der ganzen Mittelmeerinsel und dank Alcúdia sowie der umliegenden Strandorte kommen auch Nachtschwärmer oder Touristen mit Kindern hier voll auf ihre Kosten.